Eigentlich kann ich mich ja wirklich nicht beschweren. Noch nehme ich nicht am Notenmarathon teil. Ich starte nur an der fünf Kilometer Kurzstrecke. Das geht noch. Der Notenmarathon ist aber schon im vollen Gange, ja schon fast zu Ende. Wer das bei sich an der Schule noch nicht bemerkt hat, sollte mal genau in den Pause aufpassen. “Hat jemand den Notenordner der Klasse X gesehen!” -”Ja, der ist hier. Ich brauch ihn noch!” Ständig sind Kollegen damit beschäftigt die Leistungen der Schüler in ihrem Fach im Klassenordner zu testieren.
Mich “trifft” es nur mit einer Reli-Klasse und ein paar Techniknoten. Aber wenn ich daran denke, dass ich das das kommende für mehrere Klassen machen muss… mündliche Noten geben, Gewichtung mit einfließen lassen,… Ich bin nur froh, dass ich mich einigermaßen mit Excel auskenne und mir dort eine hoffentlich hilfreiche Tabelle zusammenbasteln kann, die zumindest die Rechnerei für mich erledigt.
Aber mal ehrlich. Als Kollege mit einem vollen Deput und ungefähr acht Lehraufträgen bei ca. 28 Schülerinnen und Schüler, kommt man ganz schnell auf rund 230 Endnoten, die man vergeben muss. Spart man sich dann noch die mündlichen Noten des 2 Hj. auf Juli auf sind wir schon bei 460 Noten die gemacht werden müssen. Kein Wunder, dass gegen Schuljahresende viele etwas neben sich zu stehen scheinen.
Ich würde gerne noch etwas schreiben… muss aber noch ein paar Noten ausrechnen.
Ja, bei uns waren ganz viele Kollegen letzten Sonntagnachmittag in der Schule. Was das wohl heißt.
Naja, mit dem Notenaufrechnen klappt es ja schon mal.