Ab und zu habe ich noch Kontakt mit Dozenten aus der Hochschulzeit. Ein Dozent schrieb über die Erfahrungen seinen Sohnes im Referendariat:
Mein Sohn meint ja man könne vermuten, dass das Referendariat auch als ein psychischer Härtetest angelegt sei.
Ich denke fast jeder Referandar wird diesem Satz (zumindest zweitweise) zustimmen. Die heiße Phase der Ausbildung hat begonnen und neben Unterrichtsbesuchen stehen jetzt auch die ersten Prüfungen an. Erst im Mai wird diese anstrengende Zeit vorbei sein. Ich merke leider selbst, dass es an den Nerven zerrt und zehrt.
Ein Referendarkollege meinte neulich man sollte das Referendariat auf drei Jahre ausdehnen, damit die Sache etwas entspannter wird. Kann das die Lösung sein? Wie sieht ein Referendariat aus, bei dem man nicht von den Betroffenen hört “Bin ich froh, dass das rum ist!”?
Puh … 3 Jahre Psychoterror? Nee. Kurz und knackig find ich schon gut.
Ich glaube man kann das Referendariat mit dem Führerschein vergleichen. Man lernt erst mal unglaublich viel in ziemlich kurzer Zeit. In der Prüfung muss man das dann möglichst auf den Punkt genau zeigen. Wenn man nen schlechten Tag hat, gehts halt in die Hose.
Aber Auto fahren hab ich erst danach gelernt.
… so habe ich das noch nie gesehen. Den Vergleich finde ich sehr, sehr gut.